Heute waren wir 4.15 Uhr aufgestanden, um Angkor Wat im Sonnenaufgang mit weniger Touristen zu erleben. Es war dann immer noch touristisch genug, als wir dort gegen 5.15 ankamen. Die meisten warteten an einem kleinen Tümpel, in dem sich die Tempeltürme spiegelten. Der wichtigste und namensgebende Tempel war schon sehr beeindruckend. Leider war an diesem Tag der innere Hauptteil der Anlage gesperrt. Die Reliefs in den äußeren Korridoren waren beeindruckend - vor allem durch ihre immense Größe.
Von dort ging es erst einmal zurück zum Hotel und ich konnte kurz etwas Schlaf nachholen - und bevor wir 10.30 die Tour fortsetzten, waren wir auch noch mal am Pool.
Wir fuhren dann zum Banteay Samre und dann zum 37km entfernten Banteay Sri.
Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Stop beim Korbmacher, kauften wenn paar Kleinigkeiten. Wir aßen gegen 16 Uhr in der Nähe des Hotels.
Nach einer weiteren Poolpause gingen wir zum Night Market und spielten dann in der Pub Street Karten, nachdem wir uns ein Fruitshake und eine Fishmassage gegönnt hatten.
Freitag, 6. Juli 2018
05.07.2018 Angkor
Mittwoch, 4. Juli 2018
04.07.2018 Siem Reap
Nachdem wir gestern Abend zum Sonnenuntergang für 8$ am Preah Dak Tempel waren, badeten wir kurz im Pool und gingen um die Ecke traditionell essen: Scampi und fried rice. Heute kam Benni nicht richtig aus dem Bett - erst 7.45 Uhr. Wir frühstückten hier und wurden dann von unserem Tuktuk abgeholt.
Das erste Ziel war Angkor Thom mit dem Haupttempel Bayon, den riesige Buddhaköpfe auf den Türmen zierten. Banteay Prei anschließend war fast ebenso beeindruckend mit seinen vielen Räumen. Dann kam der Königspalast und die Straße der Elefanten, wo uns dann das Tuktuk wieder einsammelte. Es ging weiter zum Thommanom und gegenüber dem Chau Say Tevada. Ta Keo danach war nicht mehr so beeindruckend. Dafür nach dem Mittag Tha Prohm - mit seinen von Bäumen verschlungenen Gemäuern. Banteay Kdai bildete den Abschluss, wo wir aus versehen noch einmal zu Fuß zum Tha Prohm wanderten, weil dort von Bäumen umschlungene Statuen vermerkt waren.
Zurück waren wir gegen 16 Uhr. Benni war durch das fotografieren ganz gut motiviert. Und im Pool waren wir anfangs zum Glück auch allein, bevor die Studenten anrückten und Ball spielten. Gegen 18 Uhr liefen wir zur Pub Street, fanden in enger Nebenstraße eine kleine Kneipe mit fried rice with basilico und für mich with pinapple in einer Ananas serviert. Wasser sehr lecker und das Bier sehr preiswert. Vorher waren wir noch bisschen auf dem Night Market und hatten nach Messern für Benni gesucht - aber wenigstens Stäbchen für asiatisches Essen gefunden.
Montag, 2. Juli 2018
03.07.2018 Kampung Thom
Wir bleiben hier bis 12 Uhr. Nach dem Frühstück haben wir eine kleine Runde mit dem Rad durchs Dorf gedreht - immer am Fluss entlang. Am Fluss in der Hängematte bei einem Bier/ einer Cola endete der kurze Ausflug. Und davon erholen wir uns jetzt am Pool. Urlaub!
Dann geht es weiter mech Siem Reap...
02.07.2018 Sambor Prei Kuk/Kampung Thom
Wieder ein großartiger Tag: nach einer ruhigen tropischen Nacht (zumindest, nachdem die Aircon aus war) gab es Frühstück im Hotel. Gleich danach brachen wir auf zum Sambor Prei Kuk. Seit 2017 ist der Ort UNESCO Weltkulturerbe. Schade, dass in dem sehr gepflegten Areal wirklich nur ruinierte Tempel standen. Aber die Vorstellung, dass hier einst 20.000 Menschen lebten, dass der Ort fast 1400 Jahre alt ist, war beeindruckend. Auch die zugewachsenen Tempel waren ein guter Vorgeschmack auf Angkor - und das völlig untouristisch. Wir waren allein dort unter Wächtern und ein paar unaufdringlichen Händlern. Unser Tuktukfahrer wies uns die grobe Richtung und den Rest mehr maps.me. Die Trampelpfade waren nicht zu verfehlen und ein bisschen war es wie Dschungel. Hundertfüsser, massenhaft große und kleine Ameisen, eine Art Paradiesvogel, kleine Eidechsen waren zu sehen.
Ein Tempel war richtig von einer Würgefeige umschlungen. Wir hatten etwas weniger als 2 Stunden gebraucht, eine Strecke mit dem Tuktuk dauerte etwa 1,5 Stunden. Die Fahrt war sehr interessant und abwechslungsreich. Es gab badende Wasserbüffel zu sehen, ganze Herden davon oder von Zeburindern oder den hier typischen braunen Rindern. Überall lächelten uns die Menschen zu oder lächelten uns an, winkten. Auf dem Rückweg probierten wir am Straßenrand mit Reis, Kokos und Bohnen gefüllte süße Bambusabschnitte, die sehr lecker waren.
Danach faulenzten wir eine Weile am Pool, bevor wir spät Richtung Markt zum Essen radelten. Für 5 Euro hatten wir beide Essen und Getränke.
Wir radelten noch ein Stück am Flußufer entlang und fanden schnell auch die Bäume mit den zahllosen Flughunden. Es zogen dicke Gewitterwolken auf - und plötzlich wurden die Flughunde von Bienen gejagt. Eigentlich wollten wir zum Sonnenuntergang wiederkommen - aber die Bienen hatten zig von den Tieren aufgescheucht. So landeten wir wieder am Pool und schließlich hier zum Abendbrot.
Sonntag, 1. Juli 2018
01.07.2018 Kampong Thom
Die Hauptstadt hat uns beiden nicht so richtig gefallen - aber sie gehört eben dazu. Heute 7 Uhr waren wir beim Frühstück und kurz nach 8 waren wir am Reisebüro um die Ecke, wo uns dann ein Tuktuk ein paar Blöcke weiter brachte. Dort wartete der Minibus auf uns - voller Chinesen auf dem Weg nach Siem Reap. Wir hatten die besten Plätze ganz vorn gebucht. Die Fahrt dauerte etwa 3 Stunden - und wir hatten beide einiges davon verschlafen. Unser Hotel erreichen wir nach 1km weiter mit einem Tuktuk. Benni war gleich vom Hotel begeistert: ich hatte nicht verraten, dass es einen Pool gibt. Wir haben einen Standard Bungalow mit A/C, TV, schönem Bad und kleiner Terrasse. Der Pool ist fast wärmer als die Badewanne und sehr angenehm umgeben von Blumen und Blüten. Benni hatte richtig große Schmetterlinge entdeckt. Wir radelten kurz zum Markt, um Getränke zu kaufen und uns einen Überblick über den Ort zu verschaffen. Auf dem Rückweg landeten wir bei einer kleinen Strassenküche am Fluss, bei der Hängematten aufgespannt waren. Wir entschieden uns dort für eine Cola und zwei Bier. 14 Uhr am Hotel zu zurück, waren wir uns einig, mit einem Tuktuk zurück zu den Steinmetzen an der Straße zu fahren. Die angebotene Tour hatte einen Tempel auf einem der hier seltenen Berge zum Ziel. Erst stoppen wir und beobachteten ein wenig die Bildhauer und kauften ein paar kleine Souvenirs. Danach brachte uns der Fahrer zu einer Seidenraupenzucht, wo auch Seide zu Tüchern verwoben wird. Das hatte ich so auch zum ersten mal gesehen. Die Eigentümerin hatte vor einem Jahr ihren amerikanischen Mann verloren und bewirtschaftete dieses schöne Grundstück allein. Daher verstand auch Benni sie ganz gut. Die Tour endete am Fuße des Berges. Dort hatten wir endlos viele Stufen emporzusteigen - schweißtreibend. Schade war, dass der buddhistische Tempel in einem recht schlechten Zustand war. Schlimmer jedoch war eine Unmenge an Plastikmüll. In jeder Ecke lagen Flaschen oder Tüten- wie auf einer Müllkippe. Oben sah es dann auch sehr nach Regen aus- deswegen stiegen wir auch bald wieder ab. Die Rhesusaffen hatten uns in Ruhe gelassen - unser Fahrer hatte uns dennoch gewarnt, auf unsere Kameras etc. aufzupassen.
Nach etwa 3,5 Stunden zurück im Hotel machten wir eine kurze Pause und gingen noch einmal kurz in den Pool. Oben über der Rezeption ist ein urgemütliches Restaurant mit tropischer Soundkulisse, ohne Verkehrslärm. Es gab Pizza und Red Khmer Curry mit Reis. Eine Reisegruppe isst hier - sonst wären wir fast allein. Allein mit 3 dicken Tokees über uns im Dach. Benni ist begeistert, ihnen zuzuschauen. Der größte ist etwa 30...35cm lang.